Ihr Fotograf für Hochzeit - Portrait - Werbung - - Event - Workshops in Greifswald - Rügen - Usedom - Mecklenburg-Vorpommern
kontakt: tel. 03834-350 14 04 - mob. 0177-742 11 89 - mail info@roggemann-photo.de
Für Fotografen habe ich nun einen neuen Blog eingerichtet: fotograf-mv.de
Auf Fotograf-MV.de laufen nun alle Infos zusammen, die ich für Fotografen veröffentliche. Ob das Tutorials sind oder Links zu anderen interessanten Inhalten im Web.
Regelmässig werde ich dort auch Neuigkeiten zu meinen Büchern veröffentlichen und die Fragen meiner Leser beantworten. (Fragen also bitte gerne per Mail an mich!)
Am besten gleich mal Bookmarken oder den Feed abonnieren: fotograf-mv.de
| Getestet: Kaiser TwinLink Funkauslöser |
|
Zu diesen zählt der neue TwinLink Funkauslöser von Kaiser für Studio- und Systemblitze. Das System soll nicht nur besonders gut aussehen, sondern auch besonders zuverlässig funktionieren. Dafür steht der Begriff TwinLink. Denn dieser soll darauf hinweisen, dass die Auslösung gleichzeitig sowohl über ein Funksignal als auch durch ein Infrarotsignal (also optisch) erfolgt. Würde das Funksignal aus irgendwelchen Gründen gestört, gäbe es immer noch den optischen Kontakt über Infrarot, was einen Ausfall noch unwahrscheinlicher machen soll. Ich habe es ausprobiert... Aber erstmal der Reihe nach. Wie kommt das Paket an und was ist drin?
Das Set aus Funkauslöser und Empfänger kommt in einer recht eleganten schwarzen Pappschachtel, in der alles untergebracht ist, was man zum sofortigen Loslegen braucht. Sogar die drei AAA Batterien für den Empfänger und die beiden Knopfzellen für den Sender sind schon dabei. Dazu gibt es ein Handbuch in verschiedenen Sprachen, darunter auch deutsch, sowie verschiedene Adapterkabel und einen (vergoldeten!) Klinkenadapter zum Anschluss des Empfängers an einen Studioblitz. Der Sender
Der Sender wird wie üblich auf den Blitzschuh der Kamera gesteckt. Als Besonderheit verfügt er über eine klappbare Antenne, die an einem Schraubgewinde befestigt wird. Eine zweite Antenne wird auf gleiche Weise am Empfänger befestigt. Ich nehme an, das soll zusätzlich der Sicherheit der Funkverbindung dienen. Angetrieben wird der Sender durch zwei übereinander einzusetzende Knopfzellen. Auf der Oberseite des Senders findet sich ein kleines LCD-Display und drei Tasten, über die der Senderkanal verstellt und das Gerät aus dem Stand-by-Modus geweckt werden kann. Zum Stand-by-Modus später noch ein paar Worte. Für die Kanaleinstellung stehen 16 Kanäle zur Verfügung. Über ein mitgeliefertes Adapterkabel kann der Sender auch über die Synchronbuchse der Kamera ausgelöst werden, z.B. wenn auf dem Blitzschuh schon ein Systemblitz sitzt. Der Empfänger
Empfänger, auf denen der Blitz direkt befestigt werden soll, erregen zunächst einmal mein Misstrauen, denn die Stabilität der Geräte entspricht meist nicht meinen Erwartungen, wenn ich ihm einen ja nicht ganz billigen Systemblitz anvertrauen soll. Hier lasse ich es gelten. Das Gehäuse macht optisch und haptisch einen guten Eindruck. Durch die flache Form, halten sich ungünstige Hebelwirkungen in Grenzen. Das Gewicht wird über einen stabilen Stativklipp an der Unterseite weitergegeben. Der Stativklipp besteht aus stabilem Kunststoff mit einem Metallgewinde für eine Zubehör-/Stativschraube und ist separat unter dem Batteriefachdeckel angebracht. Das lässt sich am besten im Bild erkennen. Ein kleiner Nachteil ergibt sich daraus auch. Denn um die Batterien des Empfängers zu wechseln muss man zunächst den Stativklipp abmachen und kann dann erst das Batteriefach öffnen. Während meiner Tests musste ich die Batterie nicht wechseln. Sie scheint also auch eine Weile zu halten. Beim Einpacken konnte ich alles ganz einfach auseinandernehmen. In der Praxis
Ich habe das Set während eines mehrstündigen Shootings getestet und damit sowohl Systemblitze als auch Studioblitze ausgelöst. Das Auslösen funktionierte durchgängig ohne Probleme. Ob dabei die Infrarotauslösung eine wesentliche Rolle gespielt hat, kann ich nicht sagen. Ich vermute, dass es sich schon um einen sehr zuverlässigen Funkauslöser handelt. Die Infrarotfunktion lässt sich im Test nicht nachweisen und was wichtig ist, sie lässt sich auch nicht gezielt nutzen, um z.B. andere Studioblitze ohne TwinLink-Empfänger auszulösen! Das heisst, ich konnte andere Blitze mit Fotozellen über den Sender nicht einfach optisch auslösen. Nach Aussage von Kaiser handelt es sich um ein codiertes Infrarotsignal, das nur vom passenden Empfänger in eine Auslösung umgesetzt wird. Das macht natürlich Sinn, denn bei einem Funkauslöser will man ja gerade, dass einem nicht andere Fotografen mit ihren Blitzlichtern in die Quere kommen können.
Kritisch betrachtetEin Test soll ja auch dazu dienen, herauszufinden, was ein Gerät wirklich kann und nicht nur die technischen Datenblätter des Herstellers wiedergeben. Deshalb hier noch ein paar Kleinigkeiten, die mir aufgefallen sind:
In der Praxis ist die eine ungewollte Auslösung nicht wirklich tragisch. Dafür löste der Blitz ausnahmslos immer zuverlässig aus, wenn ich den Auslöser betätigte. Große Entfernungen konnte ich nicht ausprobieren. Aus dem Nachbarraum durch eine Studiowand hindurch war das Auslösen jedoch kein Problem. Mein Gesamtfazit fällt positiv aus: Das Kaiser TwinLink Funkauslöser-Set sieht klasse aus, ist gut verarbeitet, flexibel für Studio- und Systemblitze nutzbar und arbeitet sehr zuverlässig. Der angekündigte Verkaufspreis liegt mit 149,- EUR in einer Kategorie, in der man schon eine ordentliche Qualität erwarten kann. Und die bietet das System auch. |
| Fotograf MV - Als Fotograf in Mecklenburg-Vorpommern |
| Blog über Fotografie und Hochzeitsfotografie und Themen, die andere Fotografen interessieren könnten. |
|